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14.11.2018 : 2:37 : +0100

Joana Stephan gewinnt beim ENSA-Fotowettbewerb (August 2010)

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Entwicklungspolitischen Schulaustauschs 2009 waren aufgefordert an einem Fotowettbewerb unter dem Titel "Dialog auf Augenhöhe" teilzunehmen. Sowohl die Nienburger Gruppe als auch die Schülerinnen und Schüler aus Neerpair haben dafür Fotos eingereicht.

Die Siegerfotos wurden jetzt von der Jury ausgewählt:
Joana Stephan hat mit diesem Foto den 3. Platz belegt!

Und noch zwei weitere Fotos unserer Gruppe belegten einen der Plätze 4 - 11.

Am 22. August findet die Preisübergabe beim Tag der Offenen Tür des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung in Berlin statt.  

Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es hier:
http://www.ensa-programm.com/2010/05/25/ensa-fotowettbewerb/

Abschlussbericht ENSA-Reise (Dezember 2009)

ENSA-Abschlussbericht.pdf

In der obigen Datei können Sie den Projektbericht der von ENSA geförderten Reisegruppe nachlesen und mit Hilfe der vielen Fotos einen guten Eindruck gewinnen.

Wie es zum entwicklungspolitischen Schüleraustausch kam (Text Oktober 2009)

Anläßlich der Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterIndienreise dreier Reisegruppen aus Nienburg, Hildesheim und Buschhoven im Oktober 2009 wurde in Indien eine Festschrift herausgegeben. Wir wurden gebeten, einen Text über die Entstehung von Arivu und das Zustandekommen des Schüleraustausches zu schreiben.
Nachfolgend der (englische) Text, der dann veröffentlicht wurde:

About “Arivu” and the “ENSA” Students’ Group

In 2006, a group of teachers, students and parents from Albert Schweitzer School in Nienburg visited India. Back home, some of them founded “Arivu – Zukunft durch Bildung” (Arivu – Future through Education). They started to raise funds and to promote their cause. At the Albert-Schweitzer-School the so called “India Project” was already well known and Arivu is always in close contact with the school. So the aim was to make the group known to a wider public. Information leaflets were printed, the website www.arivu.de was introduced and Arivu took part in some yearly events in the city of Nienburg. They sold things at the flea market which is part of Nienburg’s yearly “Altstadtfest” (festival in the old town), made and sold Christmas decoration and advent wreaths at the farmer’s market and took part in the Christmas market of non-profit and self-help groups. All these activities are now well established in Arivu’s calendar.

Arivu’s goal is on one hand to support students at St. John’s Home on Neerpair campus, on the other hand to raise public awareness for developmental issues like global dependencies, cultural differences and the interaction between countries of the North and the South. The statutes of “Arivu” list as one goal the encouragement of direct contacts between German and Indian students. Therefore it was just a logical step to find some interested students and plan a trip to India.

A project was proposed to ENSA (Entwicklungspolitischer Schueleraustausch = School Exchange Projects with Partners in Developing Countries) which is commissioned by the Federal Ministry for Economic Cooperation and Development (BMZ). Arivu was chosen among 22 other groups and received financial and pedagogic support. The group met with two trainers for a preparation seminar and continued to prepare for the project during regular meetings. After the trip a follow-up seminar will take place in order to reflect the experience and to plan future activities.

The project of the ENSA group is called “From school yard to workplace: Finding one’s job in India and Germany”. First of all the group wishes to focus on the personal encounter in order to get to know their partners. They like to find out about similarities and differences, about personal tastes and about ideas and plans for the future. Excursions to Chennai and to other places of interest will take place and there will be much space for games and time to relax. The idea is to focus on “textile” so there will be a visit to the Fashion Institute located on Neerpair campus. The students will work together and produce either a T-Shirt or a bag or just a piece of cloth. Various techniques like dyeing (Batik) and embroidery will be tried out and hopefully a nice self-made piece will be the produced.

Verkauf von Seidentaschen (Dezember 2009)

Beim letzten Besuch der beiden Nienburger Reisegruppen in Indien gab es als Gastgeschenk für alle eine wunderschöne Seiden-Umhängetasche. Die Taschen gefielen uns so gut, dass wir gleich eine größere Menge in Auftrag gaben. Jetzt bieten wir die Taschen, die es in verschiedenen Farben gibt, zum Verkauf an. Jede Tasche ist ein Einzelstück und sowohl gefüttert als auch mit einem Reißverschluß versehen.
Bei Interesse nehmen Sie mit uns Kontakt auf: arivu(at)arivu.de
Im folgenden Text finden Sie noch weitere Informationen über die Taschen.

Taschen aus handgewebter Seide

Die Taschen sind speziell für „Arivu“ entworfen worden. Sie sind alle in Handarbeit in der Schule in Neerpair und den umliegenden Dörfern hergestellt worden.

Der Seidenstoff, der dafür verwendet wurde, ist in Heimarbeit auf traditionellen Webstühlen gefertigt worden. Hergestellt von Familien, deren Kinder auch die Partnerschule in Neerpair besuchen. Es ist keine industriell gefertigte Massenware, die dann am Fließband zu Taschen weiter verarbeitet wurde.

Sie tragen mit dem Kauf auch dazu bei, den Familien der Schüler und Schülerinnen ein kleines Einkommen zu verschaffen und halten dieses Handwerk am Leben.

Genäht werden die Taschen im Modeinstitut, dem Urban Fashion Institut, das Schulabgängern der Arulappa Higher Secondary Schule eine Ausbildung im Nähen und Modedesign anbietet.

Die Einnahmen aus dem Taschenkauf gehen zum einen direkt an das Fashion Institut, das damit die Heimarbeiter beschäftigen kann. Zum anderen fließt der Erlös indirekt über den Verein Arivu zurück an die Arulappa Higher Secondary School und das St. John‘s Wohnheim der Schule in Neerpair.

Schülergruppe fährt im Oktober 2009 nach Indien

Die Reisegruppe vor dem Jugendhof in Idingen

„Arivu – Zukunft durch Bildung“ hat bei ENSA www.ensa-programm.com einer Initiative des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) einen Förderantrag für einen entwicklungspolitischen Schüleraustausch gestellt.

Elf Jugendliche – vorwiegend von der Albert-Schweitzer-Schule (ASS), aber auch vom Marion-Dönhoff-Gymnasium und von der Realschule Langendamm – werden in dem Herbstferien 2009 für 3 Wochen nach Indien reisen, um an der Partnerschule der ASS mit gleichaltrigen Jugendlichen ein Projekt durchzuführen.

Als eins von 23 bundesweit ausgewählten Schüleraustauschprojekten erhält die Gruppe für ihr Projekt „Vom Schulhof zum Arbeitsplatz – Berufsfindung in Indien und Deutschland“ eine finanzielle Förderung des BMZ im hohen 4stelligen Bereich. Bevor es jedoch in den indischen Bundesstaat Tamil Nadu geht, gibt es für die entwicklungspolitisch interessierten Jugendlichen eine weit reichende pädagogische Unterstützung, die die sie befähigen soll, sich für weltweite soziale Gerechtigkeit und eine nachhaltige Entwicklung einzusetzen und das auf der Reise Gelernte an ihr Umfeld weiterzugeben.

Die Jugendlichen und ihre vier erwachsenen Begleiter haben sich kürzlich zu einem 3-tägigen Vorbereitungsseminar im Jugendhof Idingen in Bad Fallingbostel getroffen, um sich mit ihren Seminarleiterinnen aus Berlin und Bocholt mit interkultureller Kommunikation, Entwicklungspolitik, Teamarbeit und Konfliktlösung zu beschäftigen. Außerdem stand die Konkretisierung der Projektinhalte auf der Tagesordnung. Eine Teilnehmerin sagte anschließend: „Bisher wusste ich eigentlich noch gar nicht, was wir in Indien genau machen wollten. Jetzt haben wir gemeinsam festgelegt, dass wir uns mit dem Oberthema „Textil“ beschäftigen wollen.“ Anknüpfungspunkte gibt es dafür mehr als genug: Auf dem Gelände der Partnerschule gibt es eine Ausbildungsstätte für Modedesign, ein deutsches Unternehmen fertigt in der Nähe der Schule Unterwäsche und die Stadt Madras (heute Chennai) hat eine lange Tradition in der Textilerzeugung.